| Unser pädagogisches Konzept |
|
|
| Morgenkreis | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Der Morgenkreis ist frei vom Fachunterricht und gibt Freiraum für Persönlichkeitsbildung und Werteorientierung. Wir sind der Überzeugung, dass der junge Mensch mehr braucht, als einen guten Schulabschluss. Er fordert die Schülerinnen und Schüler zur Stellungnahme heraus. Dafür müssen sie ihren eigenen Standort finden und entscheiden lernen, denn es ist nicht alles gleich gültig. Unter vielen Möglichkeiten entscheidet sich der Einzelne für das, was ihm als Sinn aufleuchtet. Sein Gewissen hilft ihm. Wir möchten die jungen Menschen darin unterstützen, dass sie Sicherheit gewinnen, wofür es sich zu leben lohnt, dass sie die Freude an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft entwickeln und dass sie nicht alles hinnehmen, was sie sehen. Wir möchten die Schülerinnen und Schüler zu kritischen, offenen und die Wahrheit suchenden und liebenden Menschen erziehen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Selbstständige Arbeitszeit (SAZ) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn der Woche von den einzelnen an der SAZ beteiligten Lehrkräften Wochenplanaufgaben, die sie innerhalb der SAZ-Stunden bearbeiten müssen. Der Umfang der Aufgaben steht im Verhältnis der zur Verfügung stehenden Zeit und dem Anteil des Faches an der SAZ. Es gibt ein Fundamentum, das für alle verpflichtend ist. Dabei werden aus den SAZ-Fächern Übungsstoffe und Inhalte schrittweise vorgegeben, die jede Schülerin, jeder Schüler dem eigenen Lerntempo und –vermögen entsprechend bearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler müssen zu Beginn der Woche für sich planen, wann sie welche Aufgabe bearbeiten. Die Erledigung ist verbindlich, denn zu einem mit der Lehrkraft vereinbarten Termin müssen die erledigten Aufgaben abgegeben werden. Davor steht noch die selbstständige Kontrolle der Lösungen durch die Kinder (Lösungsordner, -mappe). Den Kindern ist es im Rahmen der SAZ aber auch möglich, die Wochenplanarbeit für eigene Vorhaben zu nutzen, eigene Interessen zu vertiefen, insbesondere für die Kinder, die ihre Aufgaben grundsätzlich schnell bearbeiten. Die Angebote im Klassenraum schaffen eine Lernatmosphäre für besondere Interessen und Begabungen. Die SAZ-Stunden liegen sinnvollerweise im Block, damit ein ruhiges und vertieftes Arbeiten ohne die Orientierung am 45-Minuten-Rhythmus und ohne Raumwechsel bzw. Pauseneinhaltung möglich ist. Die Rolle der Lehrkraft ist in der SAZ verändert. Von der weitestgehend lehrerzentrierten Position wechselt er in die Rolle des Beobachters, der die Schüler berät, individuell hilft und fördert, ermuntert, aber auch kontrolliert. Die Kinder können in der SAZ vom Lehrer viel deutlicher wahrgenommen und entsprechend gefördert werden, während sie im normalen Unterricht eher die Möglichkeit haben, unbemerkt „abzutauchen“. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vernetzter Unterricht | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Sinnvolles Ziel dieser Vernetzung ist es, die Basis der einzelnen Fächer in den Kanon der weiteren Unterrichtsfächer hinein zu verbreitern, damit die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Behandlung dieser Themen zu einer größeren Ganzheitlichkeit und Tiefe gelan-gen. Ein Unterrichtsfach stellt die didaktische Basis für die Bearbeitung dar, häufig hat das Thema in diesem Fach ohnehin schon einen breiten Boden. Andere, an der Vernetzung beteiligte Fächer nehmen das Thema mit der eigenen Fachseite auf und bearbeiten es unter dem für das Fach typischen Aspekt. Sinnvollerweise wird der Vernetzte Unterricht auch dahingehend geöffnet, dass Einrichtungen, Institutionen oder außerschulische Lern(stand)orte aufgesucht werden oder Vertreter von diesen auch in die Schule kommen. Die Themen für den fächerübergreifenden, vernetzten Unterricht sind:
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wahlpflichtkurse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die TMS bietet ihren Schülerinnen und Schülern in dieser Unterrichtsform den notwendigen Gestaltungsraum, das Gelernte in selbst gewählten Themenschwerpunkten sowohl in praktischer Anwendung als auch in sozialen und kommunikativen Zusammenhängen weiterzuführen, zu vertiefen und Wirklichkeit werden zu lassen. Ein eigenes Modell zur Strukturierung fachbereichsbezogener und schulformübergreifender Kurse trägt die Option einer konsequenten Weiterführung der Methode selbständiger Arbeitzeiten in den klassen- und schulformübergreifenden Raum des täglichen Schullebens. Wahlpflichtkurse 2009/2010: Jahrgang 9 - Hauptschule
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Methodentraining | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rechtschreibförderung | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Konzeption für die Klassen 5 und 6 der HauptschuleAlle Schüler/innen mit Rechtschreibproblemen
erhalten seit dem Schuljahr 2001/2002 ein auf Förderung
ausgerichtetes Lernprogramm. Ziel dieser Maßnahme ist es, das
Leistungsniveau in der Hauptschule zu halten und gleichzeitig die
schwächeren Schüler/innen zu motivieren, sich mit
ihren Rechtschreibschwierigkeiten auseinander zu setzen. Die Konzeption für die Klassen 7 und 8 der HauptschuleEinige Schüler/innen, die bereits zwei Jahre eine Rechtschreibförderung erhalten haben, erbringen immer noch keine ausreichenden Leistungen. Deshalb zeigen sie sich unmotiviert und fertigen ihre Arbeiten oberflächlich und unzuverlässig an. Somit stellen sich auch keine Lernerfolge ein. Als Ursache für diese Haltung der Schüler/innen sahen die unterrichtenden Deutschlehrer eine ständige Überforderung im Bereich der Rechtschreibung. Die Fachkonferenz Deutsch einigte sich am 15.02.2005
darauf, diesen Schüler/innen eine weitere Chance zu geben und
ihnen eine Förderung zu bieten, die ihrem Leistungsstand und
–vermögen entspricht. Die Konzeption für die Klassen 5 und 6 der Realschule Seit dem Schuljahr 2006 / 2007 findet der
Rechtschreibförderunterricht auch in den Klassen 5 und 6 der
Realschule statt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ganztagsschule | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Thomas-Morus-Schule macht ihren Schülerinnen und Schülern ganztägige unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Konfliktlotsen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Streit und Probleme mit Klassenkameraden und Mitschülern können einem das Leben schwermachen und den Spaß an der Schule und dem Lernen ziemlich verderben. Ungelöste Konflikte können sich hochschaukeln, sodass Freundschaften zerbrechen oder gar handfeste Streitereien daraus entstehen. Natürlich sind Konflikte und Meinungsverschiedenheiten normal, doch meist will jeder Beteiligte als Sieger aus dem Konflikt hervorgehen. Schnell kann es zu unfairen Argumenten, Beleidigungen und körperlicher Gewalt kommen. Erstrebenswert ist dagegen eine konstruktive Streitkultur, bei der es darum geht, eine gemeinsame Lösung zu finden. Weil dieses oft so schwer ist, kann der freiwillige Weg zum Konfliktlotsen wertvolle Hilfe leisten, damit beide Streitpartner am Ende zufrieden sind. Für dieses wertvolle Ziel machen sich Schülerinnen und Schüler der Thomas-Morus-Schule stark. Unter der Anleitung vom Schulsozialarbeiter Christoph Weiß absolvieren Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 - 10 die anspruchsvolle Ausbildung zum Konfliktlotsen. Die Ausbildung erfolgte in einem dreitägigen Intensivseminar mit auswärtiger Unterbringung in der Jugendbildungsstätte Haus Maria Frieden in Rulle. Mit einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft am Donnerstagnachmittag geht es in der Schule weiter. Die Streitschlichtungsgespräche finden im Schlichtungsraum 223 der Schule statt. Am Donnerstagnachmittag erfolgt die fachgerechte Betreuung für die tätigen Konfliktlotsen durch Christoph Weiß. Fallbesprechnung, „kollegialer Austausch“ und Themenvertiefung bilden die Inhalte. Natürlich alles im Rahmen der garantierten Schweigepflicht. Wir freuen uns riesig über den Beitrag der Schülerinnen und Schüler zur Verbesserung des Schulklimas und zur Vermeidung von Gewalt. Ein besonderer Dank geht an den Förderverein der Thomas-Morus-Schule, der das Projekt finanziell erheblich unterstützt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bläserklasse | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Was
ist eine Bläserklasse?
Ziele „Wer selbst Musik macht, lernt besser hören, also auch besser zuhören!“
Kosten 1.
27 - 30 € monatlich für
2.
Anschaffung des Unterrichtswerkes Essential Elements
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Arbeitsgemeinschaften | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schülerfirmen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ bietet einerseits Erfahrungen im Berufsfeld eines Zweiradmonteurs, andererseits lernen die Schüler, Aufträge abzuwickeln und Verantwortung zu übernehmen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wochenabschluss | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
In der letzten Stunde am Freitag sitzen die Schülerinnen und Schüler wieder mit ihrer Klassenlehrerin/ihrem Klassenlehrer im Stuhlkreis und besprechen ihre Erfahrungen des Zusammenlebens. Die Stunde ist nicht gebunden an Fachunterricht und sie gibt Raum für die Reflexion und die Einübung sozialen Lernens, für die Organisation der Klassengeschäfte, für die Vorbereitung der Fahrten und Schulfeste, für das Gestalten des Klassenraumes, für das Erarbeiten gemeinsamer Regeln und für das Zusammenleben. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||