Unser pädagogisches Konzept


Die Dimension unseres pädagogischen Handelns - Lernen als einen Prozess zu verstehen, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Augenschein nimmt - erfordert ein didaktisch-methodisches Denken, das "Lernprozesse" und "Lernumgebungen" so gestaltet, dass dem individuell Lernenden eine größtmögliche Entfaltung zukommt:

   black01_next.gif  Die Entfaltung, Förderung und Stützung der Selbst- und Sozialkompetenz
   black01_next.gif  Die Öffnung von Erfahrungsräumen für selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Lernprozesse
   black01_next.gif  Die Berücksichtigung individueller Fähigkeiten, Fertigkeiten, Interessen und Neigungen
   black01_next.gif  Das Setzen eigener Ziele und das Planen von Aktivitäten
   black01_next.gif  Das Suchen nach Informationen und das kooperative Handeln
   black01_next.gif  Das Üben von Beständigkeit und das Entdecken und Gestalten elementarer Grundfertigkeiten

 

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Morgenkreis


In dieser ersten Stunde am Anfang der Woche nehmen wir uns Zeit für das Gebet, die Meditation, das Gespräch, den Gedankenaustausch. Die Schüler sitzen mit ihrer Klassenlehrerin/ihrem Klassenlehrer im Kreis.

Der Morgenkreis ist frei vom Fachunterricht und gibt Freiraum für Persönlichkeitsbildung und Werteorientierung. Wir sind der Überzeugung, dass der junge Mensch mehr braucht, als einen guten Schulabschluss. Er fordert die Schülerinnen und Schüler zur Stellungnahme heraus. Dafür müssen sie ihren eigenen Standort finden und entscheiden lernen, denn es ist nicht alles gleich gültig. Unter vielen Möglichkeiten entscheidet sich der Einzelne für das, was ihm als Sinn aufleuchtet. Sein Gewissen hilft ihm. Wir möchten die jungen Menschen darin unterstützen, dass sie Sicherheit gewinnen, wofür es sich zu leben lohnt, dass sie die Freude an der Mitgestaltung unserer Gesellschaft entwickeln und dass sie nicht alles hinnehmen, was sie sehen. Wir möchten die Schülerinnen und Schüler zu kritischen, offenen und die Wahrheit suchenden und liebenden Menschen erziehen.

Selbstständige Arbeitszeit (SAZ)


Je nachdem wie sich die Lehrerinnen und Lehrer im Klassenteam das zutrauen und für sinnvoll halten, geben sie aus ihrem Fachunterricht Stunden in die sogenannte Selbstständige Arbeitszeit (SAZ). Als Mindestanzahl sind für jede Klasse pro Woche 2 Stunden festgelegt, es können jedoch auch mehr Stunden sein. Häufig kommen die SAZ-Stunden aus den Fächern Deutsch, Mathe, WUK und den Naturwissenschaften Physik/Chemie und Biologie.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten zu Beginn der Woche von den einzelnen an der SAZ beteiligten Lehrkräften Wochenplanaufgaben, die sie innerhalb der SAZ-Stunden bearbeiten müssen. Der Umfang der Aufgaben steht im Verhältnis der zur Verfügung stehenden Zeit und dem Anteil des Faches an der SAZ. Es gibt ein Fundamentum, das für alle verpflichtend ist.

Dabei werden aus den SAZ-Fächern Übungsstoffe und Inhalte schrittweise vorgegeben, die jede Schülerin, jeder Schüler dem eigenen Lerntempo und –vermögen entsprechend bearbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler müssen zu Beginn der Woche für sich planen, wann sie welche Aufgabe bearbeiten.

Die Erledigung ist verbindlich, denn zu einem mit der Lehrkraft vereinbarten Termin müssen die erledigten Aufgaben abgegeben werden. Davor steht noch die selbstständige Kontrolle der Lösungen durch die Kinder (Lösungsordner, -mappe).

Den Kindern ist es im Rahmen der SAZ aber auch möglich, die Wochenplanarbeit für eigene Vorhaben zu nutzen, eigene Interessen zu vertiefen, insbesondere für die Kinder, die ihre Aufgaben grundsätzlich schnell bearbeiten. Die Angebote im Klassenraum schaffen eine Lernatmosphäre für besondere Interessen und Begabungen.

Die SAZ-Stunden liegen sinnvollerweise im Block, damit ein ruhiges und vertieftes Arbeiten ohne die Orientierung am 45-Minuten-Rhythmus und ohne Raumwechsel bzw. Pauseneinhaltung möglich ist.

Die Rolle der Lehrkraft ist in der SAZ verändert. Von der weitestgehend lehrerzentrierten Position wechselt er in die Rolle des Beobachters, der die Schüler berät, individuell hilft und fördert, ermuntert, aber auch kontrolliert. Die Kinder können in der SAZ vom Lehrer viel deutlicher wahrgenommen und entsprechend gefördert werden, während sie im normalen Unterricht eher die Möglichkeit haben, unbemerkt „abzutauchen“.

Vernetzter Unterricht


Einmal pro Schulhalbjahr wird in jedem Jahrgang ein Thema fächerübergreifend behandelt.

Sinnvolles Ziel dieser Vernetzung ist es, die Basis der einzelnen Fächer in den Kanon der weiteren Unterrichtsfächer hinein zu verbreitern, damit die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Behandlung dieser Themen zu einer größeren Ganzheitlichkeit und Tiefe gelan-gen.

Ein Unterrichtsfach stellt die didaktische Basis für die Bearbeitung dar, häufig hat das Thema in diesem Fach ohnehin schon einen breiten Boden. Andere, an der Vernetzung beteiligte Fächer nehmen das Thema mit der eigenen Fachseite auf und bearbeiten es unter dem für das Fach typischen Aspekt.

Sinnvollerweise wird der Vernetzte Unterricht auch dahingehend geöffnet, dass Einrichtungen, Institutionen oder außerschulische Lern(stand)orte aufgesucht werden  oder Vertreter von diesen auch in die Schule kommen.

Die Themen für den fächerübergreifenden, vernetzten Unterricht sind:

Hauptschule
Klasse 1. Halbjahr 2. Halbjahr
 5 „Leben in vorgeschichtlicher Zeit“ „Bücher – Lesen macht stark"
 6 „Wir sind Kinder einer Welt“ „Wasser – Leben für alle“ 
7 „Vom rechten Sehen“ „Gegen Hass und Gewalt“
8 „Lebens- und Berufsplanung“ „Sucht- und Drogenmissbrauch“
9   „Verantwortete Sexualität“
10    
Realschule
Klasse 1. Halbjahr 2. Halbjahr
 5 „Leben in vorgeschichtlicher Zeit“ „Bücher – Lesen macht stark"
 6 „Wir sind Kinder einer Welt“ „Wasser – Leben für alle“
7 „Vom rechten Sehen“ „Gegen Hass und Gewalt“
8 „Sucht- und Drogenmissbrauch“ „Mensch – Natur – Technik“
9 „Lebens- und Berufsplanung“ „Verantwortete Sexualität“
10
 

Wahlpflichtkurse


Die offenen Unterrichtsformen der Wahlpflichtkurse geben Antworten auf die Veränderungen in der Arbeitsorganisation in Industrie und Handwerk und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Ausbildung des jungen Menschen.

Die TMS bietet ihren Schülerinnen und Schülern in dieser Unterrichtsform den notwendigen Gestaltungsraum, das Gelernte in selbst gewählten Themenschwerpunkten sowohl in praktischer Anwendung als auch in sozialen und kommunikativen Zusammenhängen weiterzuführen, zu vertiefen und Wirklichkeit werden zu lassen. Ein eigenes Modell zur Strukturierung fachbereichsbezogener und schulformübergreifender Kurse trägt die Option einer konsequenten Weiterführung der Methode selbständiger Arbeitzeiten in den klassen- und schulformübergreifenden Raum des täglichen Schullebens.

Wahlpflichtkurse 2009/2010:

Jahrgang 6 - Realschule

Jahrgang 7 - Realschule

Jahrgang 8 - Realschule

Jahrgang 9 -  Hauptschule

Band 1 Band 2
Informatik   Hr. Setiawan Hauswirtschaft Fr. Börger
Kunst   Fr. Mellmann Technik  Hr. Köster
Werken   Hr. Köster Technik  Hr. Lüpke-Narberhaus

Jahrgang 9 - Realschule

Jahrgang 10 - Haupt- und Realschule

 

 

Methodentraining


I. Inhalte des Basistrainings:

  1. Abschnitt:
    - Methodenbausteine (Arbeitsplatzgestaltung, Hausaufgaben, Checklisten zur Unterrichtsvorbereitung für
      Schüler)
    - Effektives Üben, Lerntipps, Lernplakate, Mindmapping
  2. Abschnitt:
    - Lerntypentest, Lesetechniken, Markieren und Strukturieren, Mentales Visualisieren
  3. Abschnitt:
    - Teamentwicklung im Klassenraum, Gruppenarbeit

II. Vorbereitung eines Methodenelternabends für KlassenlehrerInnen

     Inhalt: Planung, Vorbereitung, Erarbeitung und Erprobung eines Methodenelternabends

III. Methodenlexikon / Organisationsplan für Klassen

IV. Projektarbeit – Lernprozesse strukturieren

     Inhalt: Komplexe Aufgaben, Projektarbeit zu einem vernetzten Unterrichtsthema, Reflexion von Lernprozessen

V. Komplexe Aufgaben

VI. Kommunikation

     Inhalt: Freies Sprechen, Argumentieren, Vortragen, Moderationstechniken,….

VII. Präsentationsformen

     Inhalt: Recherche, Referate, Powerpoint, Visualisierung,…..

VIII. Sozialkompetenz

     Inhalt: Selbst-, Fremdwahrnehmung, Feedback,….

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Rechtschreibförderung

Die Konzeption für die Klassen 5 und 6 der Hauptschule

Alle Schüler/innen mit Rechtschreibproblemen erhalten seit dem Schuljahr 2001/2002 ein auf Förderung ausgerichtetes Lernprogramm. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Leistungsniveau in der Hauptschule zu halten und gleichzeitig die schwächeren Schüler/innen zu motivieren, sich mit ihren Rechtschreibschwierigkeiten auseinander zu setzen.

In die Rechtschreibgruppen aufgenommen werden Schüler/innen, die mit einer Bemerkung oder ohne Zensur auf dem Grundschulzeugnis kommen oder an der Thomas-Morus-Schule mangelhafte bzw. ungenügende Leistungen erbringen. Zusätzlich führen wir standardisierte Rechtschreibtests durch, um den individuellen Leistungsstand jedes Schülers zu ermitteln.

Die Rechtschreibförderung basiert auf den curricularen Vorgaben für den Deutschunterricht in der Hauptschule, also auf den Erlass „Die Arbeit in der Hauptschule“ (SVB 3/2004) und auf den „Erlass zur Förderung von Schüler/innen mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben oder Rechnen“ (SVB 11/2005 und 5/2006).

In der Thomas-Morus-Schule wird eine Deutschstunde pro Woche für die Rechtschreibung festgelegt. Diese erfolgt in äußerer Differenzierung, d.h. die Förderschullehrerin unterrichtet die rechtschreibschwächeren Schüler/innen in einer Kleingruppe.
Ziele der Förderung sind der sichere Umgang mit dem Wörterbuch, die zunehmend erfolgreichere Anwendung der erlernten Rechtschreibregeln und die damit verbundene Verringerung der Fehlerzahl in Diktaten und freien Texten. Außerdem sollen Methoden zur selbstständigen Arbeit und Übung erlernt und angewendet werden.

Die Eltern werden auf einem Elternabend über diese Förderung ihrer Kinder genau informiert.

Die Schüler/innen bekommen zusätzlich zur Zensur im Bereich Rechtschreiben eine individuelle Lernstandsbeschreibung, auf die im Zeugnis unter „Bemerkungen“ hingewiesen wird. Die Lernstandsbeschreibung gibt Auskunft über das Sozial- und Arbeitsverhalten, über die erlernten Methoden und Rechtschreibregeln und eine Rückmeldung zu den Rechtschreibleistungen.

Die Konzeption für die Klassen 7 und 8 der Hauptschule

Einige Schüler/innen, die bereits zwei Jahre eine Rechtschreibförderung erhalten haben, erbringen immer noch keine ausreichenden Leistungen. Deshalb zeigen sie sich unmotiviert und fertigen ihre Arbeiten oberflächlich und unzuverlässig an. Somit stellen sich auch keine Lernerfolge ein. Als Ursache für diese Haltung der Schüler/innen sahen die unterrichtenden Deutschlehrer eine ständige Überforderung im Bereich der Rechtschreibung.

Die Fachkonferenz Deutsch einigte sich am 15.02.2005 darauf, diesen Schüler/innen eine weitere Chance zu geben und ihnen eine Förderung zu bieten, die ihrem Leistungsstand und –vermögen entspricht.

Seit dem Schuljahr 2005/2006 werden diese Schüler/innen im Rahmen der äußeren Differenzierung zieldifferent in einer Kleingruppe unterrichtet. Die Inhalte und das Lerntempo sind dem Niveau der Lerngruppe angepasst. Die Schüler/innen arbeiten überwiegend selbstständig im Bereich ihrer individuellen Fehlerschwerpunkte. Diese werden mit Hilfe einer Analyse der Diktatfehler ermittelt. Die Übungsschwerpunkte und die Lernfortschritte werden dann auf einem Förderplan dokumentiert.
Die Eltern dieser Schüler/innen werden auf einem Elternabend detailliert über diese Maßnahme informiert und müssen ihr schriftliches Einverständnis zu dieser zieldifferenten Förderung geben. Die Teilnahme am Förderkurs wird im Zeugnis unter „Bemerkungen“ beschrieben.

Die Konzeption für die Klassen 5 und 6 der Realschule

Seit dem Schuljahr 2006 / 2007 findet der Rechtschreibförderunterricht auch in den Klassen 5 und 6 der Realschule statt.

Ausgangspunkt waren die zum Teil extrem schlechten Ergebnisse der Schüler/innen bei der Durchführung der standardisierten Rechtschreibtests. Auch die ersten Übungsdiktate waren sehr schwach ausgefallen.

In jeder Klasse wurde eine Fördergruppe zusammengestellt, um rechtschreibschwache Schüler/innen gezielt zu fördern. Sie werden motiviert, sich mit ihrem Rechtschreibproblem auseinander zu setzen. So wird das Leistungsniveau der anderen Schüler/innen gehalten.

Die rechtlichen Grundlagen, der organisatorische Rahmen und die Ziele des Rechtschreibförderprogramms der Realschule sind mit denen der Hauptschule identisch. Inhaltlich unterscheiden sich die Schwerpunkte des Unterrichts und sind mit denen der Klassen 7 und 8 vergleichbar. Die Schüler/innen arbeiten überwiegend selbstständig im Bereich ihrer individuellen Förderschwerpunkte. Diese werden anhand einer Fehleranalyse der Diktatfehler ermittelt. Die Übungsschwerpunkte und die Lernfortschritte werden auf einem Förderplan dokumentiert.

Auch die Eltern der Realschule werden auf einem Elternabend detailliert über die Fördermaßnahmen informiert.

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Ganztagsschule

Die Thomas-Morus-Schule macht ihren Schülerinnen und Schülern ganztägige unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebote.


1. Einleitung


Die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen macht es notwendig, unseren Schülerinnen und Schülern über die Halbtagsbeschulung hinaus ein attraktives und bereicherndes Angebot zur Unterstützung besonderer Neigungen und Stärken, ein Förderangebot zur Kompensation von Lerndefiziten und Anregungen für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu geben.

Die neue Gestaltung des Schultages mit über den Unterricht hinausgehenden Lern- und Entspannungsphasen soll den persönlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten möglichst weitgehend entsprechen.

Neben einer betreuten Mittagspause gehören dazu ein ansprechendes AG-Angebot, Förderangebote, die in den höheren Klassen Fähigkeiten und Fertigkeiten für berufliche Tätigkeiten schulen und die Erledigung von Hausaufgaben in Lernzeiten. Das selbständige und eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen soll geübt werden.


2. Ziele

Förderung
- der Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler
- der Fähigkeiten zu einem eigenverantwortlich geführten Leben
- der sozialen Fähigkeit
- der Stärkung für die berufliche Tätigkeit
- des aktiven Freizeitverhaltens

3. Organisatorische Maßnahmen zur Einrichtung einer offenen Ganztagsschule

3.1. Tagesablauf

(s. Stundenplan „Ganztagsschule auf freiwilliger Basis“)
Von Montag bis Donnerstag umfasst der Schultag sechs Schulstunden am Vormittag und nach der dritten großen Pause eine weitere Schulstunde und das Angebot von Arbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenbetreuung, Gruppenarbeit zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen, Schülerfirmen, Förderangebote, Sozialtraining, Praxistage im Kindergarten und in Altenheimen, Stärkenanalyse, Konfliktlotsenausbildung, Gruppenleiterausbildung, Babysitterausbildung, Sportangebote, Selbstbehauptungstraining, Erste Hilfe Kurse am Nachmittag.
Diese Angebote gibt es bereits an der Thomas-Morus-Schule.
Der Schultag endet 16.30 Uhr.
Am Freitag endet der Unterricht um 13 Uhr nach der sechsten Stunde.

Die Lernzeiten betragen grundsätzlich 90 Minuten. Dazwischen liegen 20 minütige Pausen.

3.2. Mittagspause

In der Mittagspause gibt es die Möglichkeit, in der Cafeteria ein warmes Mittagessen einzunehmen.
Sie kann genutzt werden für Gespräche mit den Lehrern und den Sozialarbeitern. Die Sozialarbeiter übernehmen die Betreuung in der Cafeteria. Es ist wünschenswert, wenn auch Lehrer auf freiwilliger Basis mit den Schülern gemeinsam essen. So fördern wir eine Esskultur.

Die Mittagspause können die Schüler für Spiel und Bewegung nutzen. Dazu werden der Spiele- und Aktionsraum, der Sportplatz, die Laufbahn und die Klettergerüste auf dem Schulhof und die Pausenhalle zur Verfügung.

3.3. Hausaufgabenbetreuung

Pro Tag steht eine Lernzeit für die Hausaufgabenbetreuung oder für Übung und Wiederholung zur Verfügung. In Gruppen werden die Schüler von den Sozialarbeitern und einer Lehrerin betreut. Diese achten auf Arbeitsruhe und kontrollieren die Bearbeitung der ins Hausaufgabenheft eingetragenen Aufgaben. Sie ermutigen, helfen und unterstützen die Schüler.

3.4. Schülerfirma
Für Schüler, die in einer Gruppe nicht die nötige Arbeitshaltung entwickeln, bietet die Schülerfirma „Schüler helfen Schülern“ Nachhilfe an. Diese Nachhilfe findet in den Klassenräumen statt.

3.5. Leseförderung
Schülern mit Leseschwierigkeiten helfen Senioren des Kiwanisclubs. Die Lesemütter oder –väter lesen mit den Schülern Geschichten ihrer Wahl und fördern das Leseverständnis und die Lesetechnik.

3.6. Maßnahmen zur Berufsvorbereitung
Die Berufsvorbereitung setzt in der Klasse 8 der Hauptschule Schwerpunkte durch das erste Betriebspraktikum und durch Bewerbertrainings durch die AOK und DAK. In der Stärkenanalyse, die die Sozialarbeiterin anleitet, sollen die Schüler fundierte Kenntnisse über ihre Qualifikation für den gewünschten Beruf erwerben.

3.7. Praxistage
Soziales Engagement und das Kennen lernen der Aufgaben eines Erziehers oder Altenpflegers oder Altenbetreuers sollen die Praxistage im Kindergarten St. Antonius und der Residenz Ambiente fördern.

3.8. Schülerfirma
Die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ bietet einerseits Erfahrungen im Berufsfeld eines Zweiradmonteurs, andererseits lernen die Schüler, Aufträge abzuwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

3.9. Trainerausbildung
Die Trainerausbildung (C-Lizenz) im Fußball geschieht in Zusammenarbeit mit dem NFV. Neben der theoretischen Ausbildung verpflichten sich die Schüler zur Teilnahme an einer zweistündigen AG, um das Gelernte anzuwenden. Nach der Prüfung sollen sie in ihrem Verein als Trainer tätig werden.

3.10. Jugendgruppenleiterausbildung
Die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Gemeinden und deren Kinder- und Jugendarbeit wird durch die Jugendgruppenleiterausbildung für Schüler der Klasse 10 in Kooperation mit der CAJ (Christliche Arbeiterjugend) gefördert. Die Gruppenleiter üben bereits während der Ausbildung Spielanleitungen während der Mittagszeit. Nach der Prüfung sollen sie Gruppen in den Gemeinden übernehmen.

3.11. Erste-Hilfe–Kurs
Der Erste-Hilfe–Kurs ist verpflichtend für die Gruppenleiter und Trainer und für andere Schüler offen. Die Bescheinigung reicht als Vorlage für den Führerschein und befähigt Schüler, Mitschüler bei kleinen Verletzungen zu helfen.

3.12. Konfliktlotsenausbildung
Die Konfliktlotsenausbildung befähigt Schüler ab Klasse 8 Friedensstifter zu werden. Nach der Ausbildung bieten sie ihren Dienst in der großen Pause auf dem Sportplatz und bei Konflikten unter Schülern an. Die Ausbildung und Betreuung der Konfliktlotsen leitet der Sozialarbeiter.

3.13. AG-Angebot
Das AG-Angebot soll vielseitig und auf Bewegung, praktisches Handeln, selbständiges Lernen und Übernahme von Verantwortung ausgerichtet sein. Die Teilnahme ist freiwillig und nach der Anmeldung bindend für ein Halbjahr.

4. Organisatorische Maßnahmen zur Einrichtung einer verpflichtenden Ganztagsschule für die Klassen
    5 und 6 der Hauptschule

4.1 Tagesablauf
(s. Stundenpläne für die Klassen 5 und 6 der Hauptschule)

4.2. Mittagsessen
Die Schüler essen im Klassenverband in der 6. Stunde in der Cafeteria unter der Aufsicht der Sozialarbeiter.

Ziele
Zusätzlich zu den unter Punkt 2. genannten Ziele sollen die Schüler lernen,

  • den Tisch zu decken und abdecken,
  • Tischmanieren zu trainieren und
  • gepflegte Kommunikation einzuüben.

4.3 Die Lern/Übungszeiten
Sie sind im Stundenplan an zwei Tagen festgelegt.

An den anderen beiden Tagen können die Schüler am Ganztagsangebot auf freiwilliger Basis teilnehmen.

 

Konfliktlotsen

Konfliktlotsen

Für eine friedliche Lösung und eine gewaltfreie Schule

Streit und Probleme mit Klassenkameraden und Mitschülern können einem das Leben schwermachen und den Spaß an der Schule und dem Lernen ziemlich verderben. Ungelöste Konflikte können sich hochschaukeln, sodass Freundschaften zerbrechen oder gar handfeste Streitereien daraus entstehen.

Natürlich sind Konflikte und Meinungsverschiedenheiten normal, doch meist will jeder Beteiligte als Sieger aus dem Konflikt hervorgehen. Schnell kann es zu unfairen Argumenten, Beleidigungen und körperlicher Gewalt kommen. Erstrebenswert ist dagegen eine konstruktive Streitkultur, bei der es darum geht, eine gemeinsame Lösung zu finden. Weil dieses oft so schwer ist, kann der freiwillige Weg zum Konfliktlotsen wertvolle Hilfe leisten, damit beide Streitpartner am Ende zufrieden sind.

Für dieses wertvolle Ziel machen sich Schülerinnen und Schüler der Thomas-Morus-Schule stark. Unter der Anleitung vom Schulsozialarbeiter Christoph Weiß absolvieren Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 - 10 die anspruchsvolle Ausbildung zum Konfliktlotsen. Die Ausbildung erfolgte in einem dreitägigen Intensivseminar mit auswärtiger Unterbringung in der Jugendbildungsstätte Haus Maria Frieden in Rulle. Mit einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft am Donnerstagnachmittag geht es in der Schule weiter.
Während der Ausbildung gibt es viel über Konflikte und Gesprächsführung zu lernen. Für ein erfolgreiches Streitschlichtungsgespräch ist es erforderlich, eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Ganz wichtig ist das genaue Zuhören, das Wahrnehmen der Körpersprache und das richtige Verständnis der Hintergründe der Konflikte. Wenn es dem Konfliktlotsen gelingt, nicht Partei zu ergreifen, sondern die Streitenden wieder miteinander ins Gespräch zu bringen, kann eine gemeinsame und friedliche Lösung gefunden werden. Diese wird in einem Schlichtungsvertrag schriftlich festgehalten. Während der Schlichtung müssen die Konfliktlotsen darauf achten, dass bestimmte Gesprächsregeln eingehalten werden: ausreden lassen, zuhören, keine Beleidigungen und Beschimpfungen, Offenheit für Lösungsvorschläge...... Alles gar nicht so einfach. In Rollenspielen und Übungen wird das neue Wissen und die neue Haltung erprobt und von der Gruppe reflektiert.

Die Streitschlichtungsgespräche finden im Schlichtungsraum 223 der Schule statt. Am Donnerstagnachmittag erfolgt die fachgerechte Betreuung für die tätigen Konfliktlotsen durch Christoph Weiß. Fallbesprechnung, „kollegialer Austausch“ und Themenvertiefung bilden die Inhalte. Natürlich alles im Rahmen der garantierten Schweigepflicht.

Wir freuen uns riesig über den Beitrag der Schülerinnen und Schüler zur Verbesserung des Schulklimas und zur Vermeidung von Gewalt. Ein besonderer Dank geht an den Förderverein der Thomas-Morus-Schule, der das Projekt finanziell erheblich unterstützt.

Das Konzept der TMS- Konfliktlotsen
Einsatzplan 2009
Antikriegstag 2009
Antikriegstag 2008
Lifeinterview beim OSR
Fair bringt mehr
Bläserklasse

Was ist eine Bläserklasse?

  • …….eine Klasse (5/6), die in allen Fächern gemeinsam unterrichtet wird.
  • Alle Schüler beginnen gemeinsam mit dem Erlernen von Blasinstrumenten.
  • Sie verpflichten sich zur Mitarbeit für die Dauer von 2 Schuljahren.
  • Die Klasse erhält drei Musikstunden, in denen das Orchestermusizieren stattfindet.
  • Zusätzlich wird der Instrumentalunterricht von Instrumentalpädagogen in Kleingruppen erteilt.
  • Jedes Mitglied einer Bläserklasse hat die große Chance, zu günstigen Bedingungen ein Instrument zu erlernen und sofort gemeinsam im Klassenorchester zu musizieren.


Ziele
Wer selbst Musik macht, lernt besser hören, also auch besser zuhören!
  • Die Freude am gemeinsamen Musizieren wird geweckt und dadurch die Klassengemeinschaft gefördert.
  • Einander zuhören, Rücksicht nehmen, sich gegenseitig akzeptieren und unterstützen sind Erfahrungen, die die Teamfähigkeit fördern.
  • Bei Konzertauftritten sammeln die Schüler Erfahrungen, die die Persönlichkeit stärken.


Instrumente

  • Das gewählte Instrument wird für zwei Jahre von der Thomas-Morus-Schule gemietet oder selbst gekauft.
  • Zur Verfügung stehen:
    Querflöten, Klarinetten, Saxofone, Trompeten, Posaunen, Hörner, E.-Bass, Schlagzeug
  • Die Schüler sollen keine Vorkenntnisse auf dem jeweiligen Instrument haben.

Kosten

1. 27 - 30 €  monatlich für

  •   Instrumentenmiete
  •   Instrumentalunterricht
  •   Instrumentenversicherung

2. Anschaffung des Unterrichtswerkes Essential Elements


Falls Sie weitere Fragen haben und nähere Informationen benötigen, sprechen Sie  die Musiklehrer der Thomas-Morus-Schule an!  
Herr Kötter      0 54 06 - 44 22
Frau Nöring     0 54 07 - 18 57

 

Arbeitsgemeinschaften


Das AG-Angebot soll vielseitig und auf Bewegung, praktisches Handeln, selbständiges Lernen und Übernahme von Verantwortung ausgerichtet sein. Die Teilnahme ist freiwillig und nach der Anmeldung bindend für ein Halbjahr.

Zur Seite der Arbeitsgemeinschaften 2009/2010

Schülerfirmen


Für Schüler, die in einer Gruppe nicht die nötige Arbeitshaltung entwickeln, bietet die Schülerfirma „Schüler helfen Schülern“ Nachhilfe an. Diese Nachhilfe findet in den Klassenräumen statt.

Die Schülerfirma „Fahrradwerkstatt“ bietet einerseits Erfahrungen im Berufsfeld eines Zweiradmonteurs, andererseits lernen die Schüler, Aufträge abzuwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Wochenabschluss


Das Zusammenleben in der Klasse und in der Schulgemeinschaft erfordert Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Solidarität, ...

In der letzten Stunde am Freitag sitzen die Schülerinnen und Schüler wieder mit ihrer Klassenlehrerin/ihrem Klassenlehrer im Stuhlkreis und besprechen ihre Erfahrungen des Zusammenlebens. Die Stunde ist nicht gebunden an Fachunterricht und sie gibt Raum für die Reflexion und die Einübung sozialen Lernens, für die Organisation der Klassengeschäfte, für die Vorbereitung der Fahrten und Schulfeste, für das Gestalten des Klassenraumes, für das Erarbeiten gemeinsamer Regeln und für das Zusammenleben.